Wandern und mehr

Was ist ein Qualitätsweg Wanderbares Deutschland?

Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist die lückenlose, eindeutige Markierung des Weges, die das Wandern auch ohne Karte und GPS möglich machen. Und wenn man weiß wo es lang geht, dann vorzugsweise auf gut begehbaren, unbefestigten, naturnahen Pfaden mit viel Abwechslung von Wald, Offenland und kleineren Ortschaften im Blickfeld, am liebsten mit einem plätschernden Bach am Wegesrand.

Am Kammweg können Sie sicher sein, dass genau das zutrifft. Mindestens 35 % naturnahe Wegführung sind Ihnen genauso
sicher wie eine durchgehende, sehr gute Markierung. Der Wanderer kann erwarten, dass für seine Sicherheit gesorgt ist. Deshalb entspricht eine Wegführung die länger als 300 m am Stück auf einer befahrenen Straße verläuft, nicht den Kriterien eines Qualitätsweges.

Neben der Einhaltung der 9 Kernkriterien werden an einen Qualitätsweg besondere Anforderungen an Natur- und Landschaftserleben, Kulturangebote und Rastinfrastruktur gestellt. Das überwiegend sanft-hügelige Vogtland mit seiner vielfältigen Kulturlandschaft erfüllt diese Anforderungen ohne Probleme. Maßstab für die Kriterien sind nicht nur die Gesamtlänge des Weges, sondern auch die so genannte Wanderstunde, in der der Wanderer im Durchschnitt  4 km zurücklegt. Eine Stunde Wandern im monotonen Fichtenwald entspricht demzufolge nicht den Anforderungen eines Qualitätsweges. Das wird ihnen auf vogtländischen Qualitätswegen nicht passieren.

Weitere Informationen zum Thema Qualitätsweg Wanderbares Deutschland erhalten Sie beim Deutschen Wanderverband unter www.wanderbares-deutschland.de.

Markierung am Kammweg

Der Kammweg ist von Geising bis Blankenstein durchgehend mit der blauen Strichmarkierung mit dem Schriftzug KAMM markiert. Die blaue Strichmarkierung wird in Sachsen für überregionale Fernwanderwege verwendet.