Highlights

Geisingberg (824 m) mit Berggasthaus  und Aussichtsturm –  Bergbaumuseum Altenberg – Likörfabrik Altenberg – Kahleberg (905m) mit Panoramaaussicht – Naturschutzgebiet Hemmschuh – Eisenbahnmuseum im ehem. Bahnhof Neuhermsdorf – Teichhaus – Aussichtspunkt Steinkuppe (806 m)

Beschreibung

Sie starten Ihre Wanderung direkt am Bahnhof in Geising, vorbei am Einkaufsmarkt folgen Sie der KAMM-Markierung in Richtung Geisingberg. Nach Überquerung der Straße genießen Sie den Aufstieg zum Geisingberg über Wald- und Wiesenwege vorbei an einem ehemaligen Steinbruch durch ein Naturschutzgebiet - bei idealem Wetter mit Blick bis nach Dresden und Sächsische Schweiz 

Auf dem Geisingberg (824m) angekommen erwarten Sie eine gemütliche Einkehr in der Bergbaude und der Aussichtspunkt Louisenturm. Genießen Sie den Rundumblick nicht nur auf das nächste Ziel Altenberg. Abwärts Richtung Altenberg kommen Sie über Feld- und Wiesenwege vorbei an zahlreichen Zeugen des Altbergbaus wie einem Wetterschacht oder etwas abseits vom Weg der Altenberger Pinge, einem durch mehrere Stolleneinbrüche entstandenen imposanten Trichter. Auf Ihrem Weg durch den Kneipp-Kurort passieren Sie den Bahnhof mit Touristinformation und das Gelände der Sommerrodelbahn, bevor Sie sich zum Aufstieg auf den Kahleberg begeben. Der Kahleberg ist mit 905 m ü. NN  die dritthöchste Erhebung im Osterzgebirge und zugleich der höchste Berg im sächsischen Teil dieses Gebirgsteiles. Von hier genießen Sie eine Panoramaaussicht auf Altenberg mit den Galgenteichen bis hinüber in die Sächsische Schweiz, bei gutem Wetter sogar bis ins Iser- und Riesengebirge. Als Flächennaturdenkmal beheimaten die Blockhalden vor allem seltene Flechten und Moose. Nach einer kleinen Stärkung in der Kahlebergbaude setzen Sie Ihre Wanderung bergab  über einen kleinen Pfad in Richtung Rehefeld-Zaunhaus fort, am Schwarzen Teich vorbei über den Lugsteinweg. Entland des Kreuzweges durch das stille Tal des Großen Warmbaches erreichen Sie das als Holzfällersiedlung errichtete Örtchen Rehefeld-Zaunhaus. Es gilt als der kälteste Ort Sachsens. Durch das Naturschutzgebiet Hemmschuh führt Sie der Weg durch einen alten Buchenwaldbestand nach Neurehefeld, wo sich ein Grenzübergang für Wanderer, Radfahrer und PKW nach Tschechien befindet. Entlang des ehemaligen Bahndamms der  1972 stillgelegten Strecke Nossen-Moldau kommen Sie am ehemaligen Bahnhof Neuhermsdorf vorbei. Heute Wander- und Sporthotel beherbergt das Gebäude auch noch ein kleines Eisenbahnmuseum.

Weiter führt Sie der Weg entlang und später oberhalb des Bahndamms Richtung Holzhau. Vorbei am Waldgasthof Teichhaus folgen Sie der Kammwegmarkierung bergan. Möchten Sie sich ins Gipfelbuch auf der Steinkuppe eintragen, mit 806 m Höhe die höchste Erhebung von Holzhau, lohnt sich der Abstecher ca. 400 m weiter bergauf zum Rastplatz mit neu errichtetem Gipfelkreuz allemal. Wieder auf dem Kammweg zurück endet bald diese anspruchsvolle Etappe an der Fischerbaude in Holzhau. Genießen Sie von hier einen wunderschönen Blick auf Holzhau und Rechenberg. Eine Aufteilung der Tour ist in Rehefeld-Zaunhaus möglich.

Start der Tour:

Geising im Osterzgebirge, Bahnhof

Zielpunkt der Tour:

Rechenberg-Bienenmühle OT Holzhau, Parkplatz an der Fischerbaude

Schwierigkeit:

schwer

Strecke:

ca. 24,5 km

Aufstieg:

698 m

Abstieg:

522 m

Dauer:

ca. 8,0 h

Niedrigster Punkt:

589 m (Geising Bahnhof)

Höchster Punkt:

905 m (Kahleberg)

Höhenprofil

Höhenprofil der Etappe "Von Geising nach Holzhau"